Räume sehen

In den Bildern der Serie Spaces geht es nicht nur um Architektur oder Innenräume. Mich interessiert der Raum als kulturell geformte Situation des Sehens. Museumsräume strukturieren den Blick, organisieren Distanz und Aufmerksamkeit und schaffen eine Ordnung, in der Werke, Betrachter und Geschichte miteinander in Beziehung treten.

Schon im Entstehungsprozess dieser Bilder wird deutlich, wie stark Raum konstruiert ist. Blickachsen, Lichtzonen, Durchblicke und die Stellung von Figuren oder Werken zueinander entscheiden darüber, wie ein Bild gelesen wird. Der malerische Raum ist deshalb nie bloß Abbild, sondern immer auch Reflexion über Wahrnehmung.

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Das Atelier als Denkraum

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Wasser malen